Ein Sturm mit Orkan-Böen und starkem Niederschlag war in den Tagen und Nächten zuvor über das Land gezogen. Auch die Wetterprognose für den Sonntag zeigte sich nur bedingt ideal. Dennoch trafen sich einige unerschrockene auf dem St. Margrethenberg. Aber schon auf dem Parkplatz wurden wir reich für unser Kommen entlöhnt. Dutzende von Schwalben zogen über uns hinweg und eine prächtige V- Formation mit 35 Kormoranen zeigte sich am Himmel. Nun war es aber an der Zeit unseren traditionellen Platz zu beziehen. Das Wetter sorgte für dramatische Stimmungen in der Landschaft. Schlieren von Regen gingen auf die Berge ringsum nieder, aber unser Standort blieb verschont. Immer wieder zeigte sich die Sonne und die Teilnehmer genossen sichtlich die wärmenden Sonnenstrahlen. Im Laufe des Tages fanden immer mehr Vereinsmitglieder den Weg zu uns und erfreuten sich an den Vögeln. An diesem Sonntag meinte es die Vogelwelt gut mit uns. Es präsentierte sich schon in den ersten 20 Minuten ein Wespenbussard gerade mal im Abstand von 15 Metern. Immer wieder flogen Schwalbenschwärme über uns hinweg, meist Mehlschwalben aber auch Felsenschwalben und Rauchschwalben waren mit dabei. Im Laufe des Tages defilierten Rotmilan, Sperber, Mäusebussard und ein juveniler Habicht nahe an uns vorbei. Zum Schluss kreiste noch, wie jedes Jahr, der Calanda-Adler über uns hinweg. Es war ein ereignisreicher Tag mit vielen großartigen Beobachtungen, lustigen Gesprächen und am Ende überraschend schönem und trockenem Wetter.

Beobachtungsliste:Steinadler, Mäusebussard, Wespenbussard, Rotmilan, Schwarzmilan, Habicht, Sperber, Baumfalke, Turmfalke, Kolkrabe, Rabenkrähe, Eichelhäher, Fichtenkreuzschnabel, Buchfink, Grünfink, Distelfink, Rotkelchen, Misteldrossel, Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber, Buntspecht, Grünspecht, Mehlschwalbe, Felsenschwalbe, Rauchschwalbe, Zilpzalp, Ringeltaube, Bachstelze, Bergstelze, Hausrotschwanz, Bergpieper, Kormoran.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht und Bilder von Sergio Wellenzohn

 

 

 

Eine ganze Schar Interessierter getraut sich mit Auto oder zu Fuss von Obergmeind oder vom Glaspass aus, den Tag auf einer kleinen Anhöhe bei der Alp Lüsch am Heinzenberg zu verbringen. Man steht und schaut,

 

Bei schönstem und sehr heissem Wetter trafen sich 18 Vereinsmitglieder, um die Pflege der Gandalöser und des Quellsumpfs in Angriff zu nehmen.

In den Gandalösern hatte die Gemeinde bereits gemäht und es ging darum das Schnittgut zusammen zu tragen und die Kleinstrukturen zu pflegen.

Der Quellsumpf wiederum stand in schönster Blüte und wir entfernten lediglich die Brombeeren und andere Rankenpflanzen, um Luft und Platz für die schöne Hochstaudenflur zu schaffen.

Wie immer verwöhnte uns unser Uschi nach getaner Arbeit wieder kulinarisch.

Nochmals ein grosses Dankeschön an alle Helfer.

 

                       

 

Bericht und Bilder: Sergio Wellenzohn

 

Elf fleissige Vereinsmitglieder/Innen trafen sich am Samstag um 08:00 Uhr bei schönem Wetter für die Pflegearbeiten an den beiden Ökostreifen links und rechts beim Feldweg auf dem Areal Plantahof. Wiederum mussten wir die jungen Heckenpflanzen mit Sicheln und Sensen von Hand vom hochgewachsenen Gras befreien , so dass die Pflänzchen wieder mehr Licht und Platz haben.

Nach zweieinhalb Stunden Arbeit verpflegte uns Uschy traditionsgemäss mit einem feinen Znüni mit Fleischplättli, Kaffee und zum Dessert mit feiner Glace. Auch unser Präsi Sergio besuchte uns nach seinen Pflegearbeiten in Mastrils beim der Znünipause und bedankte sich bei allen für den Einsatz. Neu gestärkt mit den Köstlichkeiten von Uschy ging s zurück an den Arbeitsplatz, wo wir das Gras zu Haufen zusammen rechten und um 12:15 Uhr die Arbeiten abschliessen konnten.

 

Einen Herzlichen Dank an alle mitwirkenden Helfer/Innen:

Hansueli Tinner, Jürg Meuli, Niklaus Adank, Tumaisch Berther, Vreni und Matthäus Dürr, Regula Ticar, Uschy Schmid, Baffi Frischknecht, Werner Salzgeber und Stefi Linder.

 

Bericht: Stefi Linder

 

 

Er steht, der neue sichere Beobachtungsturm, sicher immerhin wieder für ein paar Jahrzehnte. Die Treppe ist ohne Gefahr begehbar für Grosse und Kleine, Schwindelige und Zittrige, Vorsichtige und Unbedarfte ... Ein paar Eichenzweige versperren noch die gute Sicht, aber auf die Erscheinung des neuen Turmes hat das keinen Einfluss. Ich empfehle euch allen, den Turm zu besichtigen und wenn ihr schon da seid, kann man darauf auch Vögel beobachten. 

Rita Tanner