Trimmiser Witenen 24. Juni 2026/18.00 Uhr

Wieder traf sich eine ansehnliche Schar, um sich auf dem Weg durch die Trimmiser Allmend überraschen zu lassen. Rauchschwalben flogen um unsere Köpfe in den offenen Stall und am äussersten Gebäude hatte der Turmfalke gebrütet. Die ganze Familie schien aber ausgeflogen zu sein. Schon auf dem Chüeweg flogen so einige Vogelarten heimlich oder mit viel Lärm umher. Zu welcher Kategorie welche Vögel gehören, sollte nicht schwierig sein, herauszufinden. Haussperlinge, Elstern, Rabenkrähen, Kolkraben, Mönchsgrasmücken, Ringeltauben, Grünspecht und auf den Witenen einige Neuntöter, auch Jungvögel und die Goldammer. Ein wichtiger Aspekt der Exkursion waren die Gespräche und Erzählungen.

 

Untervaz Bibergebiet 22. Juli 2026/18.00 Uhr

Eindrücklich zeigten sich auf dem Weg zum Rhein die Spuren der Biber. Man hat sogar eine Tafel aufgestellt mit der Warnung: Achtung Biber. Man will nicht, dass Spaziergänger von fallenden Bäumen überrascht werden. Man staunt, wie der Biber die Landschaft verändert und man sieht, dass durch seine Arbeit mehr Biodiversität möglich ist. Am gestauten See mit einem beachtlichen Damm tummelt sich der Eisvogel und einige Insekten. Den Biberbau erkennt man gut.  In dieser Gegend wächst eine Weichholzaue mit Weiden und Pappeln, die dem Biber eine willkommene Nahrung sind. Die Hartholzaue liegt an höheren Standorten und wird seltener überflutet. Es wachsen harte Hölzer wie Eichen, Ulmen und Eschen. Die Auen sind ein wichtiger Hochwasserschutz und reinigen das Wasser.
Jemand kannte einen Ort, wo man die Biber auch sehen kann und tatsächlich – da schwammen sie umher und stiegen aus dem Wasser auf Futtersuche und begeisterten uns Beobachtende.

Alle drei Exkursionen dienten auch der Gesellschaftspflege und dem Austausch von Befinden und Neuigkeiten. Man ist sich einig, dass man diese Art von Ausflügen weiterführen soll.

Danke Sergio, Marc und Manuel.

Bericht: Rita Tanner