Das Wetter war sommerlich warm, eher ungewohnt für eine Exkursion. Mit bester Laune ging es los. Unseren ersten Halt machten wir nach nur wenigen Metern bei unserem Ökostreifen. Zurzeit voll in Wachstum und Blüte ist er ein Hort der Biodiversität. Wir konnten gut beobachten wie sich die Haussperlinge an den Sämereien gütlich taten und im Staub badeten. Am neuen Stall des Plantahofs konnten wir in einem unserer Nistkästen junge Turmfalken beobachten. Bald schon flugbereit standen sie stramm wie Soldaten in ihrem Nistkasten. Kurz darauf zeigte sich eine Nebelkrähe, was in unserer Region doch eher zur Ausnahme zählt. Weiter ging es durch die Landschaft, wo wir an verschiedenen Stellen stoppten und Uschi, Stefi oder Sergio etwas über die Landschaft und den Vogelschutz erzählten. Besonders schön war die Schwalbenkolonie beim Gutshof des Schloss Marschlins. Stundenlang hätten wir die Schwalben bei Ihrem fröhlichen Ein und Aus beobachten können. Auch im Turmfalken-Nistkasten an diesem Stall waren Junge zu beobachten. Hier waren sie aber noch sehr klein und konnten kaum über den Rand der Nisthilfe schauen. Darunter suhlten sich die Schweine im Schlamm – und produzierten so jede Menge Mörtel für die Schwalbennester.

Die Exkursion fand ihren Abschluss in unseren wunderschönen Gandalöser, wo uns Uschi und Stefi nochmals etwas zur Entstehung dieses Biotops erzählten und erklärten, wie wertvoll dieses für die Biodiversität in der Umgebung ist.

Folgende Arten konnten wir beobachten: Strassentraube, Ringeltaube, Schwarzmilan, Mäusebussard, Buntspecht, Turmfalke, Elster, Dohle, Nebelkrähe, Rabenkrähe, Kohlmeise, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Mönchsgrasmücke, Amsel, Hausrotschwanz, Haussperling, Bachstelze. Insgesamt waren es 18 verschiedene Vogelarten.

Bericht: Sergio Wellenzohn