Im Frühjahr 2015 kann der Vogelschutz Landquart - einmal mehr in Zusammenarbeit mit dem Plantahof - ein neues Projekt mit einer Baumallee realisieren, welches das strukturarme, ausgeräumte Gebiet bei Landquart ökologisch aufwerten wird.

Nisthilfe- Projekte 2013/2014 in den Gemeinden Landquart, Malans und Trimmis

Hecke Berger, Pro Natura Malans: 1 Wendehals, 1 Gartenrotschwanz, 1 Wiedehopf, 2 Meisenkästen.

Hecke bei Rohanschanze Pro Natura Malans: 1 Wendehals, 1 Gartenrotschwanz.

Plantahof Neubau Stall Landquart: 10 Mauersegler, 2 Turmfalke, 9 Mehlschwalben.

Plantahof Obstgarten und Stall Ganda Landquart: 2 Wendehals, 2 Gartenrotschwanz, 4 Rauchschwalben, 1 Wiedehopf.

Altes Armeemagazin Forstweide Igis: 6 Mehlschwalben, 2 Mauersegler, 1 Wiedehopf.

Molkerei Igis: 6 Mehlschwalben zu bestehender Kolonie.

Papierfabrik Landquart: 6 Mehlschwalben zu bestehender Kolonie.

Gandalöser Landquart: 1 Wendehals, 1 Gartentotschwanz.

Dunggeläuli Malans: 1 Wendehals, 1 Gartenrotschwanz.

Quellsumpf Felsbach Malans: 1 Wendehals, 1 Gartenrotschwanz.

Neubau Stallungen Neugut Landquart: 10 Mehlschwalben, 10 Rauchschwalben, 2 Mauersegler.

Landwitschaftsbetrieb Zindel/Suter Trimmis: 8 Mehlschwalben, 8 Rauchschwalben, 1 Mauersegler.

Total: 15 Mauerseglerkästen

45 Mehlschwalben Nisthilfen

22 Rauchschwalben Nisthilfen

3 Wiedehopfkästen

7 Wendehalskästen

7 Gartenrotschwanzkästen

2 Meisenkästen

2 Turmfalkenkästen

Wo der Wendehals ruft

Ein Artenförderungsprojekt für Wendehals und Gartenrotschwanz in der Bündner Herrschaft

Das Artenförderungsprojekt des Schweizer Vogelschutzes und des Vogelschutzes Landquart beruht auf einem Vernetzungskonzept des Amtes für Natur und Umwelt Graubünden.

Dieses Vernetzungskonzept strebt folgende Ziele an:

Erhaltung und Aufwertung dieser attraktiven Kulturlandschaft

Erhaltung oder Vermehrung von bedrohten Tierarten, wie

Wendehals


Gartenrotschwanz

Neuntöter

Zaunammer

Wiedehopf

sowie Schlingnatter, Hainveilchenperlmutterfalter, silbergrüner Bläuling, Zwergbläuling, Heidegrashüpfer.

Zu den Massnahmen die zur Förderung dieser Arten nötig sind, gehören:

Fördern des Strukturreichtums

in den Rebbergen mit Gebüschgruppen, Einzelbüschen, dem Kurzhalten der Vegetation zwischen den Rebzeilen, dem abschnittweisen Auffräsen, Fördern von extensiven Magerwiesen und -weiden, dem Pflegen oder Neuanlegen von Trockenmauern und Steinhaufen etc.