man bewegt sich, man setzt sich auf einen Stein und ist durchaus aufmerksam und konzentriert. Auch wenn die Gespräche sich über Eigenarten von Vögeln auf ihrem Zug zu Politik, Jagd und persönlichen Erlebnissen bewegen, verpasst man keinen sich nähernden Vogel. Es lassen sich ziehende Arten beobachten wie Mäusebussard, Wespenbussard, eine Rohrweihe, Rot- und Schwarzmilan, Ringeltauben, Habicht und Sperber, Baum- und Wanderfalke und eine Schar Kormorane. Die Alpensegler sind schon vor einer Woche aufgebrochen und am selben Ort gesehen worden. Auch die winterharten Arten machen Freude: Turmfalke, Bergpieper, Hausrotschwanz (die sich nicht so recht entscheiden können, ob ziehen oder bleiben!), Kolkraben, Rabenkrähen, Bachstelzen und Kohlmeisen. Auch die nahen Murmeltieren erfreuen. 

Einigen wird die Zeit ohne Kaffee dann doch zu lang. So machen sie sich auf zum Bischolpass, am wunderschönen Pascuminersee und Bischolsee mit einem Pärchen Reiherenten vorbei zur Alp, wo es Kaffee und Kuchen gibt. Es war ein kurzweiliger Tag, was sicher auch der Gesellschaft, den guten Gesprächen und witzigen Kommentaren geschuldet war.

Rita Tanner