Als wir uns dann auf dem Glaspass positioniert hatten, zogen die Felsenschwalben, Mehlschwalben und Rauchschwalben in gemischten Schwärmen zu Tausenden über unsere Köpfe hinweg.

Wie es ein Vöglein von gerade mal 18 Gramm schafft, die Mühen des viele tausend Kilometer langen Zugwegs zu überstehen, ist unbegreiflich. Diese Beobachtung zeigte wieder, wie wichtig unser Einsatz für die Schwalben ist, damit sie nach den tausenden langen Kilometern Zugweg im nächsten Frühjahr wenigstens gute Nistbedingungen bei uns vorfinden.

Gleichzeitig liess ein Birkhahn sein unverkennbares Gurren von einem Hang in der Nähe ertönen.

Nun ging es Schlag auf Schlag: Einheimische wie Fichtenkreuzschnabel und Ringdrossel gaben sich ein Stelldichein mit den Zugvögeln. Als wir jedoch 35 Bienenfresser beobachten konnten, waren wir alle baff. Bald folgten Mäusebussarde, Wacholderdrosseln, Rohrweihen, Rotmilane und immer wieder Schwalben zu Dutzenden, zu Hunderten und zu Tausenden. Zwischen die Schwalben mischten sich hin und wieder Alpensegler. Aber auch Baumfalke und Sperber flogen im Gedränge der Schwalben, das nennt sich wohl «Reisen mit Proviant».

Nach einem wundervollen Tag bei schönstem Wetter und unzähligen wunderbaren Zugvogelbeobachtungen von 33 Vogelarten machten wir uns auf den Heimweg.

 

 

Greifvögel ziehend

Andere Zugvögel

Standvögel

Baumfalke 4

Alpensegler min. 10

Alpendohle 5

Mäusebussard min. 14

Bergpieper min. 15

Birkhuhn 1

Rohrweihe 2

Bienenfresser min. 35

Buntspecht 1

Rotmilan 2

Buchfink 4

Eichelhäher 7

Sperber 11

Felsenschwalbe Tausende

Fichtenkreuzschnabel 22

Wespenbussard 1

Erlenzeisig 8

Kleiber 1

 

Kernbeisser 2

Kolkrabe 25

 

Kormoran 3

Steinadler 1

 

Mehlschwalbe Tausende

Tannenhäher 3

 

Misteldrossel min. 10

Turmfalke 3

 

Rauchschwalbe Tausende

Wanderfalke 1

 

Ringamsel 1

 

 

Ringeltaube min. 15

 

 

Tannenmeise 15

 

 

Wachholderdrossel 7

 

 

Zilpzalp 1